Die Beatles helfen bei COPD?
So zumindest die Erkenntnisse einer neuen Studie der australischen Monash und der Universität in Cambridge.
Sie führten mit 101 Patienten mit Lungenerkrankungen wie COPD eine Studie durch. 50% der Teilnehmer erhielten die übliche Behandlung, die andere Hälfte nahm an einem zwölfwöchigen Gesangsprogramm teil. Dabei sangen sie jeweils 90 Minuten gemeinsam Beatles- und Elvis-Songs.
Die Ergebnisse zeigten, dass die persönliche Einschätzung der Lebensqualität bei den Patienten, die regelmäßig an den Gesangsworkshop teilnahmen deutlich erhöht war als bei jenen in der Vergleichsgruppe ohne Singen.
Diese Ergebnisse stellten sie beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Atemwegserkrankungen in Amsterdam vor.
Die positive Wirkung des Singens auf Atemwegserkrankungen ist bereits bekannt.
Durch die bewusste Atmung beim Singen werden die Atemwege trainiert und so die Sauerstoffaufnahme in die Lungen verbessert. Und das Beste: es macht Spaß und Stimmung.
Machen Sie mit!
Daher veranstaltet der Deutsche Allergie-und Asthmabund e.V. (DAAB), der sich in Deutschland um Menschen mit Asthma und COPD kümmert, im Dezember ein Online-Adventssingen.
Infos dazu sowie viele weitere Tipps und downloads auf der Projektseite www.daab.de/atemwege/copd/gut-leben-mit-copd
Kennst du Menschen, die das auch ausprobieren sollten? Mit denen du gemeinsam singen möchtest? Dann melde dich doch an für den gemeinsamen Singworkshop des DAAB.

