Einfluss von Kälte auf den Adrenalin-Autoinjektor:
Niedrige Temperaturen an sich schaden dem Adrenalin nicht, allerdings sollte die Flüssigkeit im Adrenalin-Autoinjektor nicht so kalt werden, dass sie einfriert.
Daher sollte man im Winter darauf achten, den Adrenalinautoinjektor (AAI) nicht bei Temperaturen unter 0°C im Auto liegen zu lassen. Auch im Ski-Urlaub oder beim Wintercamping ist es, je nach Außentemperatur, sinnvoll, unter diesem Aspekt über die Aufbewahrung. Wenn das Medikament doch einmal zu kalt gelagert wurde, d.h. wenn die Flüssigkeit im AAI eingefroren war, sollte dieser ersetzt werden. Tritt jedoch bis zum Ersatz eines neuen AAI eine anaphylaktische Reaktion auf, ist es besser den AAI zu nutzen, trotz getrübter Flüssigkeit, als keinen AAI anzuwenden.
Einfluss von Kälte auf das Adrenalin-Nasenspray:
Laut Hersteller erfordert das Nasenspray keine besonderen Lagerungsbedingungen. Wenn das Nasenspray versehentlich einfriert, funktioniert es nicht. Lassen Sie das Nasenspray mindestens eine Stunde lang auftauen. Das Einfrieren hat keinen Einfluss auf die Haltbarkeit des Arzneimittels
Unsere Tipps:
Achten Sie im Winter oder Winterurlaub darauf, dass das Adrenalin-Präparat nicht einfriert. Bewahren Sie das Notfall-Set nicht im Handschuhfach Ihres Autos auf oder lassen es über Nacht ungeschützt draußen liegen. Eine isolierte Tasche oder auch kleine Thermos- oder Isolierkanne kann zur Aufbewahrung dienen. Auf der „Piste“ kann das Adrenalin-Präparat je nach Witterung im Rucksack, der Innentasche der Jacke transportiert werden.